Moin! Mein Name ist Mella Winterfeld, ich bin Systemische Sozialtherapeutin (SCGD) und Sozialarbeiterin (Bachelor of Arts), medizinische Fachangestellte und MHFA Ersthelferin für psychische Gesundheit.
Ursprünglich habe ich Patient:innenproben auf Drogen, Medikamente und Autoimmunerkrankungen in einem Humanmedizinlabor in Hamburg analysiert und hatte großen Spaß dabei.
Den ganzen Tag hochkonzentriert in meinem Kopf sein, war genau mein Ding - und ich habe eine morbide Freude an Laborkunde, seien wir ehrlich ;-)
Was mir aber fehlte in meinem beruflichen Leben war ein "Mehr" an dem, was mich wirklich bewegt: Individuen und ihre Geschichten.
Menschen sind eine große Leidenschaft von mir; ihr Verhalten zu studieren war mir schon als Kind ein intrinsisches Bedürfnis.
Ich bin eine gute Analytikerin - nicht nur im Labor - und liebe es, die komplexen Schichten eines Themas gemeinsam mit meinen Klient:innen wie eine Zwiebel zu durchdringen und sie aus allen erdenklichen Perspektiven akribisch zu beleuchten.
So schrieb ich mich an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) ein und studierte Soziale Arbeit - dort mit dem Fokus auf Psychologie, Sozialpsychiatrie und Gesundheit. Und ein bisschen Kriminologie, weil das ebenso spannend ist.
Ich bin seit Jahren in der psychosozialen Beratung und Eingliederungshilfe tätig, wo ich die unterschiedlichsten Lebenslagen und -Entwürfe, Krisen, Persönlichkeiten und ebenso das gesamte Spektrum psychischer Erkrankungen kennenlernen und begleiten durfte - und weiterhin darf.
Hierbei profitieren meine Klient:innen auch von meinem therapeutischen Knowhow, das ich durch die Weiterbildung zur Systemischen Sozialtherapeutin an der BSG - Bildungswerk für Soziales und Gesundheit gmbH mit SCGD-Zertifikat erlangte.
Während ich in meinem Hauptberuf vorzugsweise Menschen in akuten Krisen sowie bei gesundheitlichen oder psychosozialen Anliegen berate und sie darin unterstütze, wieder selbstwirksam in allen Lebenslagen stabil auf eigenen Füßen stehen zu können, soll es hier bei Knotenkopp nicht um das klassisch sozialarbeiterische Arbeitsfeld gehen.
Hier bin ich frei von gesellschaftlichen und institutionellen Erwartungen und sehe mich als Ihre Prozessbegleiterin, als liebevolle Anstubserin und empowernde Beraterin und als wohlwollende Spiegelfläche für Sie, die dann und wann das Licht ver-rückt, um Raum für andere Perspektiven und Ideen zu schaffen.
Was mir wichtig ist...
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Augenhöhe:
Hier gibt es kein Machtgefälle und vor allem kein „ich weiß es besser als meine Klient:in“ - Sie sind und bleiben Expert:in für Ihr Leben.
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Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung:
Ich bringe die nötige Sensibilität und Empathie für Sie und Ihre Situation mit.
Unter Umständen kann ein "Sie" zu einem professionellen "Du" wechseln, wenn beide Seiten einverstanden sind und es dem gemeinsamen Arbeitsprozess dient.
- Gemeinsam lachen:
Humor kann ein wichtiger Bestandteil in manchmal auch schmerzhaften Prozessen sein.
Manchmal ist er sogar Bestandteil z.B. von paradoxer Intervention - einem fachlichen Überspitzen einer von Ihnen geschilderten problematischen Situation.
- Berufsethos:
Ich nehme meine Profession sehr ernst und unterstehe einem berufsethischen Kodex: Dem "Code of ethics" der International Federation of Social Work.
Was wir miteinander besprechen, bleibt bei mir.
In Supervisionen spreche ich ausschließlich maximal anonymisiert und auch der technische Bereitsteller dieser Web-Präsenz hat keinen Zugriff auf Ihre sensiblen Daten.
